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"Lohengrin" in Magdeburg

 
Kritiken:

Auszüge aus Kritiken zum Magdeburger „Lohengrin“

Titus Engel inspiriert die Magdeburger Philharmonie zu einer Glanzleistung. Man darf jubeln, wenn eine differenzierte Ensemble-Leistung von einem Elsa-Debüt wie dem von der in London geborenen Elizabeth Llewellyn überstahlt wird. Eine betörend leuchtende Stimme, die perfekt zwischen zarten Traumtönen und müheloser Kraft wechselt und obendrein eine mustergültige Diktion bietet. Den Namen muss man sich merken.
Joachim Lange, Mitteldeutsche Zeitung,  24. 9. 2014

Mit der Kugel als Symbol des Märchenhaften spielt der Regisseur Andreas Baesler immer wieder, ebenso wie er Federn als Symbol irdischer, menschlicher Fragilität einsetzt. Das hat etwas Poetisches. Wie überhaupt die Insze¬nierung in ihrer fast rituellen Statuarik und sängerfreundlichen Unaufgeregtheit alle Hektik und übertriebenen Aktionismus vermeidet und auf die Musik du auf optische Bezauberung setzt und mit mystischen, surrealen, ja sogar spirituellen Momenten spielt. (…) Selten übrigens hat man die Beziehung zwischen Elsa und dem Ritter aus Glanz und Wonne so erotisch, so sinnlich gesehen auf der Bühne, wie in Magdeburg.(...) So transparent, so unpathetisch, so elegant, leicht, durchhörbar, so filigran, so modern hört man den „Lohengrin“ selten. Schon deshalb sollte man diesen Lohengrin in Magdeburg unbedingt gehört haben! Titus Engel ist ein Glücksfall von Wagnerdirigent.
Dieter David Scholz, MDR Figaro am Vormittag, 18. 9. 2014

Auf der Bühne am Ende Tote und Zerstörte, im Zuschauerraum ausgiebiger Jubel – »Lohengrin«, wie er sein muss. Regisseur Andreas Baesler sieht Elsa und ihren Jünglings-Bruder Gottfried, beide dunkelhäutig, ebenso außerhalb der Gesellschaft wie Lohengrin. Titus Engel ließ Sänger, Musiker und das Publikum ausgiebig in purer Schönheit schwelgen.
Irene Constantin, Magdeburger Volksstimme, 20. 9. 2014

Mit besonderen Attributen soll man ja eher sparsam umgehen, aber das, was Elizabeth Llewellyn als träumerische Elsa bot, war einfach sensationell.
Gerhard Eckels, Der Opernfreund, 19.9.2014

Zu bewundern ist die ausgezeichnete Klangbalance, bei der man jedes Wort verstehen kann. Boris Gruhl, klassik.com, 22. 9. 2014

Zentrales Requisit ist die Kugel, mit der munter gespielt wird. […] Corby Welch macht das wirklich gut, im dritten Akt hat er noch einiges in petto an gesangstechnisch schönen Ideen zur Gestaltung. […] Elizabeth Llewellyn ist da viel überzeugender im Szenischen und macht das auch musikalisch sehr schön, diese Partie der Naivität dieser Frau und dann der Verzweiflung. Vor allem habe ich mich aber erfreut über die beiden Ensemblemitglieder Roland Fenes und Undine Dreißig als Telramund und Ortrud. Roland Fenes, der das immer mit seiner Stimme, mit großer musikalischer und künstlerischer Ehrlichkeit gestaltet. […] Titus Engel am Pult: Das war wirklich schön, sehr lyrisch, sehr effektbewusst. Das Orchester spielt für ihn wirklich konzentriert, sehr gut.
Uwe Friedrich, Deutschlandradio Kultur / Deutschlandfunk Fazit, 18. 9. 2014

Tickets: www.theater-magdeburg.de

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